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CE Consult Info Februar 2018

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Curt Ebert Zaun und Tor

Curt Ebert Zaun & Tor GmbH

Betriebliche Projektaktivitäten und Erfahrungen

Sozialpartner M + E Dortmund

Ansprechpartner/innen

Für jedes Unternehmen gab es ein festes Beraterinnenteam, um so für die Beschäftigten und die Lenkungsgruppen Kontinuität zu wahren. Dies ist insbesondere bei den Interviews mit den Beschäftigten von großer Wichtigkeit, da es hier immer wieder zu vertrauensvollen Gesprächen zu Weiterbildungshemmnissen, sozialen Bedingungen und Ängsten kommt.

Betriebliche Lenkungsgruppen

Nach ersten Informationsrunden in den Projektbetrieben (Belegschafts- oder Abteilungsversammlungen) wurden in allen Unternehmen von betrieblichen Lenkungsgruppen, bestehend aus Betriebsratsmit-gliedern, Personalverantwortlichen und ggfs. Geschäftsführern sowie Betriebs-berater/innen installiert. In den Sitzungen der Lenkungsgruppe werden die aktuellen Arbeitsschritte verabredet, weitere Vorgehensweisen vereinbart, Kosten und Zeitfenster für Qualifizierungsmaßnahmen verabredet und aufkommende Probleme bei Umsetzung von Maßnahmen besprochen.

Kompetenzen und Interessen

Im Rahmen von Arbeitssitzungen mit Abteilungsverantwortlichen wurden aktuelle und strategisch geplante Kompetenzbedarfe erarbeitet. Diese wurden anschließend in das EDV-Tool „QualiMAX“ eingelesen und als Interviewbögen für jede/n Beschäftigte/n generiert. So wurden passend für jeden Arbeitsplatz mit entsprechenden Schnittstellen bestehende Kompetenzen und vorhandene Entwicklungsinteressen der einzelnen Beschäftigten erfasst.

Durch die regelmäßigen Sitzungen des Lenkungskreises, aber auch die Arbeitssitzungen mit den Abteilungsverantwortlichen konnte eine deutliche Auseinandersetzung mit dem Thema Qualifizierung von Beschäftigten, insbesondere auch Un- und Angelernter, erreicht werden. Bei der Darstellung mittels „QualiMAX“ wurde vielen Beteiligten bewusst, wie groß das Interesse an persönlicher Weiterentwicklung und die Bereitschaft zur Weiterbildung innerhalb der eigenen Teams ist. Es wurden Kompetenzen aufgezeigt, die oftmals gar nicht bekannt waren (z.B. hatten Beschäftigte Kenntnisse und Erfahrungen aus vorherigen Tätigkeiten in anderen Unternehmen, die bisher nicht abgefragt waren).

Nutzen für Abteilungsleitungen

In einzelnen Projektbetrieben arbeiten die Führungskräfte mittlerweile selbständig mit dem EDV-Tool und sind seitens der Geschäftsführung aufgefordert ihre zukünftige Weiterbildungsplanung anhand der vorhandenen Daten zu erstellen. Die Führungskräfte nutzen die Auswertungen für Mitarbeitergespräche und sind laut Aussage der Personalleitungen mittlerweile viel fordernder bei der Weiterbildungsbudgetierung für Ihre Abteilungen.

Motivation der Beschäftigten

Auch die Beschäftigten in einigen Projektbetrieben haben ihre Chance erkannt und fragen teils gezielt nach Schulungsmaßnahmen. Auch dies wird seitens der Personalleitungen sehr positiv wahrgenommen.

Nach Durchführung der Interviews in den beteiligten Betrieben wurden abteilungsbezogen Qualifizierungsbedarfe ermittelt und die jeweilig zutreffende Lernform (intern als Wissensvermittlung durch eigenes Personal oder Ausschreibung einer Maßnahme, die durch externe Bildungsanbieter zu erfüllen waren) bestimmt.

Unser Fazit

Den Projektverlauf beurteilen wir insgesamt als sehr positiv. Die involvierten Projektbetriebe arbeiteten intensiv mit und waren sehr bemüht, alle angebotenen Aktivitäten zu unterstützen. Es gab nur wenige Probleme bei der Installation des Themas „betriebliche Weiterbildung“. Die Teilnahme an allen regionalen wie auch betrieblichen Veranstaltungen kann ebenfalls nur positiv bewertet werden. Die Beschäftigten bekamen alle genügend Zeit für die Einzelinterviews, haben immer die Möglichkeit, sich auch direkt mit ihren Berater/innen in Verbindung zu setzen und bekunden mittlerweile auch „ungefragt“ Interesse an Weiterbildung.

Am 30. September 2013 haben wir unsere Abschlussveranstaltung des Projektes „Weiterbilden in der Metall- und Elektroindustrie in Dortmund und Umgebung“ durchgeführt. Über 90 Teilnehmer/innen verfolgte das Programm, welches durch einen Beitrag von Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW eingeleitet wurde. Eindrücke können Sie über den folgenden Link gewinnen: Eindrücke von der Abschlussveranstaltung

Die Presse berichtete bereits: lesen Sie hier...

Wir haben eine Abschlussbroschüre erstellt, in der wir insbesondere „Beispiele guter Praxis“ sowie die „Nachhaltigkeit der Projektaktivitäten“ darstellen. Sie können diese hier per Download erhalten. Alternativ senden wir Ihnen diese gerne zu. Sie können die Broschüre hier kostenlos anfordern.

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